DIE PRESTIGE AUSSTELLUNG

Geoden und Fumarolen: die Mineralien des Vulkanismus

LogoEine Ausstellung angeboten von Alain Martaud
> Mineral Zone > Ausstellungsraum in Val d’Argent Expo


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Der zerstörerische Zorn der Vulkane war der Ausgangspunkt  von  Legenden und Mythen seit der Antike. Vulkane  gehörten zu den ersten Orten, die schon von Naturforschern seit Ende des 17. Jahrhunderts besucht wurden. Im 18. Jahrhundert hat die ganz neue Erdwissenschaft die damals zugänglichen Vulkane bzw. die Felsen und Mineralien, aus denen sie zusammengesetzt sind, weitgehend untersucht. Diese Ausstellung wird Zeugnisse der ersten Mineralarten, die damals beschrieben wurden, vorführen.

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Ein Vulkan ist eine Einheit von Steinen und irdischen- und unterwasser Geologie Phänomenen, die sich aus dem Anstieg eines Magmas (verschmelzenden Materialien) und seiner oberirdische Eruption ergeben. Der Ausbruch macht sich durch Ausstoß von Lava,  Gasexplosionen, Herausstoßen von Asche oder Unterwasserexplosionen bemerkbar.
Wir werden versuchen, Sie mehr darüber entdecken zu lassen und eine große Vielfalt an Mineralien, die direkt oder nachträglich von den Vulkanausbrüchen stammen, auszustellen.

Sie werden die extrem reiche Paragenese sehen, eine Vereinigung von hunderten von Mineralienarten aus  den italienischen Vulkanen Vesuv und Latium. Dutzende von neuen Arten wurden dort beschrieben, beginnend mit dem berühmten Vesuvianit.

80147_09b_MINES-ParisTechWir stellen auch Geoden aus, die aus dem Norden von Schottland bis zum Rio Grande do Sul an der Grenze von Brasilien und Uruguay, stammen. Sie bieten eine erstaunliche Schau aus Amethyst Kristallen mit Zeolithen oder außergewöhnlichen Kristallen von Calcit, echten Kristallschwertern. Brasilianische Bergbauunternehmen waren so freundlich und haben uns Exemplare von über einem Meter und mit mit Kristallen geschmückt, die aufwendigen Skulpturen ähneln, geliehen.
Am anderen Ende der Welt, in der Region von Mumbai, Indien, werden viele Basaltbrüche betrieben, die in Hülle und Fülle extravagante Mineralien enthalten: die Zeolithe!
Andere vulkanische Ströme unterschiedlicher chemischer Natur sind die Fundstellen  von Achatmandeln wie die Lythophysen des Esterel in Südfrankreich. Ihre empfindlichen Designs können mit den Goldachaten aus Uruguay oder denen aus Deutschland, die schon im 17. Jahrhundert im Idar-Oberstein entdeckt wurden, verglichen werden. Sie sind der Ausgangspunkt einer ganzen künstlerischen und handwerklichen Tradition von Edelstein- und Schmuckverarbeitung.
Sie werden mit verschiedenen „exotischen“ Vulkanen vom Südatlantik und Südpazifik bis zur Antarktis, welche eine Menge von Mineralien, wie die Anorthitkristalle des Mount Erebus, enthalten, oder auch mit Kunstgegenständen, die von Menschen zum Beispiel im Obsidian der Osterinsel geschnitzt wurden, vertraut werden.

Das sind einige der Wunder aus Afrika oder Amerika, sowie viele andere die wir Ihnen bei der Ausstellung “Geoden und Fumarolen” vorführen möchten. Eine unglaubliche Welt, die es zu entdecken gilt…

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Text des Fotos: Peridotitknot  im Basalt aus Ardèche, Rhône-Alpes, Frankreich
Foto links: Opalenknot in verschiedenen Farben im Ignimbrite aus Mexiko, Breite: 12 cm
Foto rechts : Rote Berryl aus den Wah Wah Bergen, Milford, Beaver Co., Utah, USA

Nachweis: © Éloïse Gaillou für das Musée de Minéralogie MINES ParisTech

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UNSERE PARTNER

Mit verschiedenen Sammlungen: Museum National d’Histoire Naturelle de Paris, Musée Minéralogique de Mines ParisTech, Musée minéralogique de l’Université de Strasbourg, London Natural History Museum, Sapienza – Università di Roma und viele private Sammler.

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